Luft­han­sa fürch­tet ein­sei­ti­ge Belas­tung euro­päi­scher Fluglinien

Frankfurt/Main (dts Nach­rich­ten­agen­tur) – Luft­han­sa-Chef Cars­ten Spohr warnt die EU-Kom­mis­si­on davor, mit ihren Kli­ma­schutz­plä­nen wie „Fitfor55” ein­sei­tig euro­päi­sche Flug­li­ni­en zu belas­ten. In der „Bild” (Diens­tag­aus­ga­be) for­der­te Spohr zugleich die Bun­des­re­gie­rung auf, sich zuguns­ten der euro­päi­schen Anbie­ter in Brüs­sel ein­zu­set­zen. „Für das Kli­ma ist nichts gewon­nen, wenn Men­schen anstatt in der EU künf­tig in Doha oder Istan­bul umstei­gen”, sag­te Spohr der „Bild”.

„Wir brau­chen eine Poli­tik, die den Kli­ma­schutz vor­an­treibt und gleich­zei­tig Arbeits­plät­ze und Wert­schöp­fung in Euro­pa sichert.” Euro­pa dür­fe nicht, „wie bei Ener­gie und Ver­tei­di­gung, in Abhän­gig­keit von ande­ren Welt­re­gio­nen” gera­ten. Mit dem Pro­gramm Fitfor55 will die EU-Kom­mis­si­on unter ande­ren die Kos­ten für CO2-Emis­sio­nen der euro­päi­schen Flug­li­ni­en erhö­hen. Dadurch könn­te bei­spiels­wei­se ein Flug von Düs­sel­dorf nach Pal­ma de Mal­lor­ca schritt­wei­se um ins­ge­samt 58 Euro teu­rer wer­den, zitiert „Bild” ent­spre­chen­de Berech­nun­gen von Lufthansa.

Foto: Luft­han­sa-Maschi­ne, über dts Nachrichtenagentur

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