Steu­er­zah­ler­bund kri­ti­siert Sub­ven­tio­nen für E‑Autos und Nahverkehr

Ber­lin (dts Nach­rich­ten­agen­tur) – Der Prä­si­dent des Bun­des der Steu­er­zah­ler Rei­ner Holz­na­gel for­dert die Bun­des­re­gie­rung auf, bestimm­te Sub­ven­tio­nen für Elek­tro­au­tos und Nah­ver­kehr zu strei­chen. „Das ist doch nur ein ver­kapp­tes Wohl­fühl­pro­gramm für Groß­städ­ter”, sag­te Holz­na­gel der „Augs­bur­ger All­ge­mei­nen” in Bezug auf die För­de­rung von E‑Autos. Es sei auch falsch, Sub­ven­tio­nen in Mil­li­ar­den­hö­he in ein bun­des­wei­tes Nah­ver­kehrs-Ticket zu pumpen. 

„Die­ses 9‑Eu­ro-Ticket hat den Staat fast drei Mil­li­ar­den Euro gekos­tet”, so der Prä­si­dent des Steu­er­zah­ler­bunds wei­ter. Vie­le Men­schen, die auf dem Land woh­nen, könn­ten, laut Holz­na­gel, gar nicht auf den öffent­li­chen Nah­ver­kehr umstei­gen. Die Bun­des­re­gie­rung hat­te ein bun­des­wei­tes 49-Euro-Ticket als Nach­fol­ger des 9‑Eu­ro-Tickets ange­kün­digt, über die Finan­zie­rung wird immer noch gestritten.

Foto: 9‑Eu­ro-Ticket, über dts Nachrichtenagentur

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