Bun­des­rech­nungs­hof kri­ti­siert Lind­ners Plä­ne für Aktienrente

Bonn (dts Nach­rich­ten­agen­tur) – Der Bun­des­rech­nungs­hof hat die Plä­ne von Bun­des­fi­nanz­mi­nis­ter Chris­ti­an Lind­ner (FDP) scharf kri­ti­siert, die gesetz­li­che Ren­ten­ver­si­che­rung durch ein schul­den­fi­nan­zier­tes Akti­en­de­pot zu ergän­zen. Er hal­te die geplan­te Akti­en­ren­te für „bedenk­lich”, sag­te Rech­nungs­hof-Prä­si­dent Kay Schel­ler dem „Redak­ti­ons­netz­werk Deutsch­land”. So sei das Volu­men von zehn Mil­li­ar­den Euro deut­lich zu klein, um die Ren­ten­ver­si­che­rung spür­bar zu entlasten. 

„Aber mein eigent­li­cher Kri­tik­punkt: Wird die Akti­en­ren­te über Schul­den finan­ziert, zah­len am Ende die­je­ni­gen die Zeche, die eigent­lich ent­las­tet wer­den sol­len, näm­lich die künf­ti­gen Gene­ra­tio­nen”, so Schel­ler. „Damit ist über­haupt nichts gewon­nen”, füg­te der obers­te Rech­nungs­prü­fer hinzu.

Foto: Bun­des­rech­nungs­hof, über dts Nachrichtenagentur

Anmer­kun­gen zum Bei­trag? Hin­weis an die Redak­ti­on sen­den.