Bun­des­re­gie­rung weiß nichts über Ver­fol­gung afgha­ni­scher Ortskräfte

Ber­lin (dts Nach­rich­ten­agen­tur) – Laut Bun­des­re­gie­rung gibt es kei­ne Erkennt­nis­se über eine sys­te­ma­ti­sche Ver­fol­gung der soge­nann­ten Orts­kräf­te in Afgha­ni­stan. Aller­dings kön­ne es zu „indi­vi­du­el­len Gefähr­dun­gen” gekom­men sein, heißt es in einer Ant­wort auf eine Klei­ne Anfra­ge der AfD-Frak­ti­on. Die­se wür­den Berück­sich­ti­gung bei einer etwa­igen Auf­nah­me in Deutsch­land finden. 

Dabei sei ein am 17. Okto­ber auf den Weg gebrach­tes „huma­ni­tä­res Bun­des­auf­nah­me­pro­gramm” vom „res­sort­ge­mein­sa­men Orts­kräf­te­ver­fah­ren” zu unter­schei­den. Für das Auf­nah­me­pro­gramm kämen Per­so­nen in Fra­ge, die durch Tätig­keit in den Berei­chen Jus­tiz, Poli­tik, Medi­en, Bil­dung, Kul­tur, Sport oder Wis­sen­schaft in der Ver­gan­gen­heit oder als Mit­glie­der vul­nerabler Grup­pen indi­vi­du­ell gefähr­det sei­en. Auch Orts­kräf­te könn­ten unter die­sen Bedin­gun­gen auf­ge­nom­men wer­den. Auf das Orts­kräf­te­ver­fah­ren habe das Auf­nah­me­pro­gramm aber kei­ne Aus­wir­kun­gen, so die Bundesregierung.

Foto: Trans­port­flug­zeug Air­bus A400M der Bun­des­wehr, GAF, Text: über dts Nachrichtenagentur

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