Brüs­sel will weni­ger Inves­ti­ti­ons­hür­den für Wasserstoffwirtschaft

Brüs­sel (dts Nach­rich­ten­agen­tur) – Die EU-Kom­mis­si­on ist bereit, Inves­ti­ti­ons­hür­den beim Aus­bau der Was­ser­stoff­wirt­schaft aus dem Weg zu räu­men. „Wir müs­sen gemein­sam mit dem Par­la­ment und dem Rat der Mit­glied­staa­ten einen Ent­schluss fas­sen, der es der Indus­trie mög­lich macht, so schnell wie mög­lich zu han­deln”, sag­te Kom­mis­si­ons­vi­ze Frans Tim­mer­mans bei einer Ver­an­stal­tung des „Han­dels­blatts” (Don­ners­tags­aus­ga­be). Es gehe um die Defi­ni­ti­on von „grü­nem” Was­ser­stoff, die auf Betrei­ben des EU-Par­la­ments gelo­ckert wer­den könnte. 

„Ich muss natür­lich im Ein­klang mit dem Par­la­ment arbei­ten”, sag­te Tim­mer­mans. Der Nie­der­län­der sieht die EU in einer guten Posi­ti­on, ihre Füh­rungs­rol­le beim The­ma Was­ser­stoff zu ver­tei­di­gen. „Ich glau­be, dass unse­re Ansät­ze die gan­ze Welt über­zeu­gen wer­den”, sag­te er über die Gesetz­ge­bung in der EU. Die staat­li­chen Inves­ti­tio­nen der USA sei­en dage­gen mit Risi­ken ver­bun­den. Vor einer Woche hat­te die EU ers­te Abkom­men mit Ägyp­ten, Kasach­stan und Nami­bia über die Lie­fe­rung von Was­ser­stoff abge­schlos­sen. Tim­mer­mans kün­dig­te wei­te­re Ver­ein­ba­run­gen die­ser Art an.

Foto: Was­ser­stoff-Tank­stel­le, über dts Nachrichtenagentur

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