SPD-Frak­ti­on will Hil­fen für Haus­hal­te mit Öl- oder Pelletheizung

Ber­lin (dts Nach­rich­ten­agen­tur) – Vor der ers­ten Bera­tung der Ener­gie­preis­brem­sen im Bun­des­tag hat SPD-Frak­ti­ons­vi­ze Mat­thi­as Miersch gefor­dert, die Hil­fen für Haus­hal­te mit Öl‑, Pel­let- oder Flüs­sig­gas­hei­zun­gen zu ver­bes­sern. In Här­te­fäl­len soll­ten nach den bis­he­ri­gen Plä­nen die Job­cen­ter ein­ma­lig ein­sprin­gen und einen Teil der Ener­gie­rech­nun­gen über­neh­men. „So schüt­zen wir gera­de Fami­li­en mit gerin­ge­ren Ein­kom­men davor, im Win­ter frie­ren zu müs­sen”, sag­te Miersch den Zei­tun­gen der Fun­ke-Medi­en­grup­pe (Don­ners­tag­aus­ga­ben).

„Trotz­dem kann das nur die unters­te Hal­te­li­nie sein.” Im par­la­men­ta­ri­schen Ver­fah­ren wol­le die SPD-Frak­ti­on noch Ver­bes­se­run­gen errei­chen, „um Här­te­fäl­le auch im Bereich Öl‑, Pel­lets und ande­rer Ener­gie­trä­ger bes­ser abfe­dern zu kön­nen”, sag­te Miersch. „Wir ori­en­tie­ren uns dabei an der Ent­las­tungs­hö­he bei der Gas­preis­brem­se. Die Hil­fen soll­ten mög­lichst unkom­pli­ziert flie­ßen.” Der Vize­chef der SPD-Bun­des­tags­frak­ti­on for­der­te zudem, im kom­men­den Jahr wei­te­re Ände­run­gen an den Ener­gie­preis­brem­sen anzu­ge­hen, damit Gut­ver­die­ner weni­ger von den staat­li­chen Hil­fen pro­fi­tie­ren als Men­schen mit klei­nen oder mitt­le­ren Ein­kom­men. „Wir brau­chen schnel­le und umfas­sen­de Ent­las­tun­gen bei den extrem gestie­ge­nen Ener­gie­prei­sen noch in die­ser Heiz­pe­ri­ode”, begrün­de­te Miersch die nun für alle Ver­brau­cher gel­ten­de Ent­las­tung. „Für den nächs­ten Win­ter soll­ten wir uns aller­dings die Zeit neh­men, und hier noch ein­mal genau nach­steu­ern. Ich will etwa über Unter- und Ober­gren­zen für die Hil­fen reden: den viel­zi­tier­ten Besit­zern einer Vil­la mit beheiz­tem Pool müs­sen wir nicht 80 Pro­zent ihres Ener­gie­be­dar­fes subventionieren.”

Foto: Hei­zung, über dts Nachrichtenagentur

Anmer­kun­gen zum Bei­trag? Hin­weis an die Redak­ti­on sen­den.