Grü­nen wol­len „natio­na­le Resilienz-Strategie”

Ber­lin (dts Nach­rich­ten­agen­tur) – Kurz vor dem bun­des­wei­ten Warn-Tag am 8. Dezem­ber hat Par­la­men­ta­ri­sche Geschäfts­füh­re­rin der Grü­nen, Ire­ne Miha­lic, eine „natio­na­le Resi­li­enz-Stra­te­gie” sowie wei­te­re Inves­ti­tio­nen in bes­se­ren Kata­stro­phen­schutz gefor­dert. „Beim letz­ten bun­des­wei­ten Warn-Tag 2020 wur­den zahl­rei­che Schwach­stel­len der Warn­sys­te­me offen­ge­legt”, sag­te Miha­lic den Zei­tun­gen der Fun­ke-Medi­en­grup­pe (Don­ners­tag­aus­ga­ben). „Auch die Flut­ka­ta­stro­phe im Ahrtal hat gezeigt, dass die War­nung der Bevöl­ke­rung in Gefah­ren­la­gen ver­bes­sert wer­den muss.” 

Dafür müs­se der „Warn-Mix” aus­ge­baut wer­den. Zu dem Aus­baus eines „zukunfts­fä­hi­gen und kri­sen­fes­ten Bevöl­ke­rungs­schut­zes” gehört Miha­lic zufol­ge, „die Zusam­men­ar­beit zwi­schen Bund und Län­dern zu stär­ken und das Bun­des­amt für Bevöl­ke­rungs­schutz und Kata­stro­phen­hil­fe (BBK) zu einer Zen­tral­stel­le aus­zu­bau­en”. Dar­über hin­aus müs­se drin­gend eine natio­na­le Resi­li­enz-Stra­te­gie ent­wi­ckelt sowie Früh­warn­sys­te­me und die Kri­sen­for­schung gestärkt wer­den, so die Grü­nen-Poli­ti­ke­rin. Am 8. Dezem­ber tes­ten bun­des­wei­te Behör­den zum zwei­ten Mal an einem spe­zi­el­len „Warn-Tag” die Warn-Infra­struk­tur in Deutsch­land für den Ernst­fall, etwa in einer Pan­de­mie­la­ge oder bei einer Flut­ka­ta­stro­phe. Dabei sol­len die Men­schen um 11 Uhr per SMS-Nach­richt, Mel­dun­gen im Rund­funk und den sozia­len Medi­en, aber auch Sire­nen gewarnt wer­den. Erst­mals soll auch das soge­nann­te „Cell Broad­cast” ein­ge­setzt werden.

Foto: Grü­nen-Par­tei­zen­tra­le, über dts Nachrichtenagentur

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