FDP drängt auf neu­en Anlauf für Frei­han­dels­ab­kom­men mit USA

Ber­lin (dts Nach­rich­ten­agen­tur) – FDP-Vize Johan­nes Vogel hat sich dafür aus­ge­spro­chen, auf Abschot­tungs­maß­nah­men der US-Regie­rung mit einem neu­en Anlauf für ein Frei­han­dels­ab­kom­men zu reagie­ren. „Das ist ja genau die Ant­wort”, sag­te Vogel den Sen­dern RTL und ntv. Es sei ein Ansatz, pro­tek­tio­nis­tisch auf die aktu­el­len Her­aus­for­de­run­gen zu reagie­ren, „oder wir sagen: Die freie Welt macht das gemein­sam und abgestimmt”. 

Er tre­te für ein koor­di­nier­tes Vor­ge­hen des Wes­tens ein. Vogel lob­te unter­des­sen die wahr­schein­li­che Rati­fi­zie­rung des Frei­han­dels­ab­kom­mens Ceta mit Kana­da am Don­ners­tag im Bun­des­tag. „Wenn wir die Lage so sehen, dass wir zu abhän­gig von rus­si­schem Gas waren, dass wir zu abhän­gig vom chi­ne­si­schen Markt sind, lässt sich das doch nur aus­glei­chen, indem wir mehr frei­en Han­del mit der frei­en Welt betrei­ben.” Für die Euro­päi­sche Uni­on rech­net Vogel durch Ceta mit Wohl­stands­ge­win­nen im drei­stel­li­gen Mil­li­ar­den­be­reich. Zusam­men mit einem neu­en Anlauf für ein Frei­han­dels­ab­kom­men mit den USA und der schnellst­mög­li­chen Rati­fi­zie­rung von Ver­trä­gen mit Mexi­ko und Chi­le gebe es eine gan­ze „Frei­han­del­sagen­da”. Das sei „Wirt­schafts­po­li­tik, die nichts kostet”.

Foto: Con­tai­ner­schiff, über dts Nachrichtenagentur

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