Scholz stellt sich nach einem Jahr Regie­rung tadel­lo­ses Zeug­nis aus

Ber­lin (dts Nach­rich­ten­agen­tur) – Bun­des­kanz­ler Olaf Scholz (SPD) hat sich nach einem Jahr an der Regie­rung ein rund­her­um gutes Zeug­nis aus­ge­stellt. In sei­ner am Sams­tag ver­öf­fent­lich­ten Video-Bot­schaft war von Selbst­kri­tik kein Wort zu hören, statt­des­sen lob­te sich Scholz dafür, trotz des Kriegs in der Ukrai­ne „die Auf­ga­ben, die sich für den Zusam­men­halt unse­rer Gesell­schaft stel­len” nicht ver­nach­läs­sigt zu haben. Als Bei­spie­le nann­te der Kanz­ler die Anhe­bung des Min­dest­lohns auf 12 Euro, „Erleich­te­run­gen” bei den Sozi­al­ver­si­che­rungs­bei­trä­gen für Arbeit­neh­mer, die wenig ver­die­nen, ein höhe­res Kin­der­geld, einen höhe­ren Kin­der­zu­schlag das neue Wohn­geld oder Rentenerhöhungen. 

„Alles nur Bei­spie­le”, sag­te Scholz rück­schau­end auf die letz­ten 12 Mona­te. Zudem habe die Regie­rung Geset­ze auf den Weg gebracht, die den Aus­bau der erneu­er­ba­ren Ener­gien, der Wind­kraft, der Solar­ener­gie, der Strom­net­ze „mas­siv” vor­an­bräch­ten, aber auch die Ener­gie­ver­sor­gungs­si­cher­heit gewähr­leis­tet, durch neue Flüs­sig­gas­ter­mi­nals an nord­deut­schen Küs­ten und vol­le Gas­spei­cher. Schließ­lich erwähn­te der Kanz­ler die soge­nann­ten „Ent­las­tungs­pa­ke­te” von zusam­men fast 100 Mil­li­ar­den Euro. „Und wir haben 200 Mil­li­ar­den Euro mobi­li­siert, um in die­sem, dem nächs­ten und dem über­nächs­ten Jahr dafür Sor­ge zu tra­gen, dass Strom­prei­se, Gas­prei­se und Fern­wär­me­prei­se nicht durch die Decke gehen.” Damit habe die Regie­rung die Grund­la­ge gelegt, dass die Wirt­schaft sta­bil blei­be und die Bür­ger durch die­se Kri­se kämen. „Eine gute Grund­la­ge für all das, was wir uns für die nächs­te Zeit vor­ge­nom­men haben”, sag­te Scholz.

Foto: Vor einem Jahr: Olaf Scholz unter­schreibt Koali­ti­ons­ver­trag, über dts Nachrichtenagentur

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