Innen­mi­nis­te­rin will nächs­te Woche Abschie­be­be­auf­trag­ten benennen

Ber­lin (dts Nach­rich­ten­agen­tur) – Der mona­te­lan­ge Streit zwi­schen Grü­nen und FDP um die Ernen­nung eines Son­der­be­voll­mäch­tig­ten für Migra­ti­on in der Bun­des­re­gie­rung steht kurz vor dem Ende. Die „Bild” schreibt, Bun­des­in­nen­mi­nis­te­rin Nan­cy Fae­ser (SPD) wol­le nächs­te Woche ein Macht­wort spre­chen und bei­de Par­tei­en zur Eini­gung auf­for­dern. Soll­te das nicht zum Erfolg füh­ren, wer­de Fae­ser den Pos­ten selbst­stän­dig besetzen. 

„Bild” beruft sich auf Regie­rungs- und Koali­ti­ons­krei­se. In Fae­sers Minis­te­ri­um sei­en schon vor eini­ger Zeit die Arbeits­struk­tu­ren für den Son­der­be­voll­mäch­tig­ten auf­ge­baut wor­den, hieß es. Wie die Zei­tung wei­ter schreibt, hat die FDP das Vor­schlags­recht und will den ehe­ma­li­gen Flücht­lings­mi­nis­ter von NRW, Joa­chim Stamp, auf dem Pos­ten sehen. Das Aus­wär­ti­ge Amt beharrt jedoch auf sei­ner Zustän­dig­keit und blo­ckiert die Per­so­na­lie bis­her, heißt es in dem Bericht.

Foto: Auf­nah­me­ein­rich­tung für Asyl­be­wer­ber, über dts Nachrichtenagentur

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