Söder ver­tei­digt Aus für Mas­ken­pflicht im ÖPNV

Mün­chen (dts Nach­rich­ten­agen­tur) – Bay­erns Minis­ter­prä­si­dent Mar­kus Söder (CSU) hat die Abschaf­fung der Mas­ken­pflicht im öffent­li­chen Per­so­nen­nah­ver­kehr ver­tei­digt. Der Vor­schlag von Lan­des­ge­sund­heits­mi­nis­ter Klaus Holet­schek sei rich­tig, schrieb Söder am Diens­tag bei Twit­ter. „Die Infek­ti­ons­la­ge ist seit lan­gem stabil.” 

Man ori­en­tie­re sich mit dem Schritt am Bei­spiel Öster­reichs. Die Lan­des­re­gie­rung hat­te den Beschluss am Diens­tag­vor­mit­tag gefasst. Ab Sams­tag soll es dem­nach nur noch eine Emp­feh­lung zum Tra­gen von Mas­ken geben. Mit dem Beschluss des Kabi­netts war im Vor­feld gerech­net wor­den, nur das genaue Datum war bis zuletzt noch offen. Bay­ern dürf­te dem Ver­neh­men nach nicht das ein­zi­ge Bun­des­land blei­ben, in dem die Mas­ken­pflicht im ÖPNV abge­schafft wird. So ste­hen der­zeit zum Bei­spiel in Sach­sen-Anhalt die lan­des­wei­ten Coro­na-Regeln auf der Kip­pe. Dort berät die Lan­des­re­gie­rung am Diens­tag über eine Ver­län­ge­rung. Soll­te kei­ne Eini­gung erfol­gen, könn­ten die meis­ten Maß­nah­men bereits am Mitt­woch wegfallen.

Foto: U- und S‑Bahnhof Mari­en­platz in Mün­chen, über dts Nachrichtenagentur

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