Par­la­men­ta­ri­er sehen Bezie­hung zur Schweiz „belas­tet”

Bern (dts Nach­rich­ten­agen­tur) – Die deutsch-schwei­ze­ri­sche Par­la­men­ta­ri­er­grup­pe sieht eben­so wie das schwei­ze­ri­sche Pen­dant die Bezie­hun­gen zwi­schen den bei­den Län­dern als belas­tet an. „Mit gro­ßer Sor­ge” stel­le man fest, „dass mit dem Abbruch der Ver­hand­lun­gen über ein insti­tu­tio­nel­les Rah­men­ab­kom­men zwi­schen der Schweiz und der Euro­päi­schen Uni­on offe­ne Fra­gen wei­ter­hin unge­klärt blei­ben”, hieß es in einer gemein­sa­men Erklä­rung, die am Diens­tag beim Besuch der deut­schen Grup­pe in Bern ver­öf­fent­licht wur­de. „Wir stel­len fest, dass die Fol­gen des Ver­hand­lungs­ab­bruchs, ins­be­son­de­re im deutsch-schwei­ze­ri­schen Grenz­raum, bereits spür­bar sind”, heißt es dar­in weiter. 

So gebe es einen nega­ti­ven Ein­fluss ins­be­son­de­re auf die grenz­über­schrei­ten­de Koope­ra­ti­on in den Berei­chen Wirt­schaft und For­schung. „Die Her­ab­stu­fung der Schweiz zu einem nicht-asso­zi­ier­ten Dritt­land im Rah­men des For­schungs­pro­gramms ‘Hori­zon Euro­pe‘ hemmt die so wich­ti­ge Zusam­men­ar­beit in die­sem Bereich spür­bar”, heißt es in der gemein­sa­men Erklä­rung wei­ter. Die Ver­hand­lun­gen über die offe­nen Fra­gen zwi­schen der Schweiz und der EU soll­ten „rasch auf­ge­nom­men wer­den”. Sowohl die Mit­glie­der der Schwei­zer Bun­des­ver­samm­lung als auch die des Deut­schen Bun­des­ta­ges wür­den sich dafür ein­set­zen, die­se Bemü­hun­gen „nach Kräf­ten zu unter­stüt­zen”, wie es wei­ter hieß.

Foto: Fah­ne der Schweiz, über dts Nachrichtenagentur

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