Ampel-Frak­tio­nen ver­tei­di­gen Jahresbilanz

Ber­lin (dts Nach­rich­ten­agen­tur) – Ein Jahr nach Start der Ampel­ko­ali­ti­on haben die Frak­ti­ons­vor­sit­zen­den von SPD, Grü­nen und FDP die bis­he­ri­ge Bilanz der Bun­des­re­gie­rung ver­tei­digt. Man habe im ers­ten Jahr „100 Gesetz­ent­wür­fe ver­ab­schie­det”, sag­te SPD-Frak­ti­ons­chef Rolf Müt­zenich am Mitt­woch in Ber­lin. Man sei gezwun­gen gewe­sen, vor allem Kri­sen­po­li­tik zu betreiben. 

Dabei habe man sich als „hand­lungs- und gestal­tungs­fä­hig” erwie­sen. Müt­zenichs FDP-Amts­kol­le­ge Chris­ti­an Dürr ergänz­te, dass die „100 Gesetz­ent­wür­fe” zeig­ten, dass man auch „tat­kräf­tig” sei. Viel Selbst­kri­tik gab es von den Frak­ti­ons­chefs nicht. Statt­des­sen wur­den vor allem die bis­he­ri­gen Beschlüs­se zusam­men­ge­fasst. Grü­nen-Frak­ti­ons­chefin Brit­ta Haßel­mann nann­te unter ande­rem die „Ent­las­tungs­pa­ke­te” sowie das soge­nann­te „Bür­ger­geld”, ihre Co-Frak­ti­ons­vor­sit­zen­de Katha­ri­na Drö­ge den vor­ge­zo­ge­nen Koh­le­aus­stieg in NRW sowie das 49-Euro-Ticket, bei dem aller­dings der­zeit noch vie­le Fra­gen offen sind. Dürr nann­te unter­des­sen den neu­en Bun­des­haus­halt, mit dem die Schul­den­brem­se erst­mals seit Lan­gem wie­der „ein­ge­hal­ten” wer­de. Immer wie­der fiel bei dem Ter­min am Mitt­woch auch der Begriff „Arbeits­ko­ali­ti­on”. Mit die­ser Bezeich­nung könn­ten wohl alle leben, sag­te Haßelmann.

Foto: Vor­stel­lung des Koali­ti­ons­ver­trags am 24.11.2021, über dts Nachrichtenagentur

Anmer­kun­gen zum Bei­trag? Hin­weis an die Redak­ti­on sen­den.