Uni­on sieht „neue Qua­li­tät” bei Umsturz­plä­nen von Reichsbürgern

Ber­lin (dts Nach­rich­ten­agen­tur) – Nach der Raz­zia gegen Reichs­bür­ger for­dert die Uni­on wei­ter­hin ein har­tes Durch­grei­fen gegen die Sze­ne. Den Sicher­heits­be­hör­den von Bund und Län­dern sei offen­bar ein gewal­ti­ger Schlag gegen eine rechts­ter­ro­ris­ti­sche Grup­pe gelun­gen, sag­te Frak­ti­ons­vi­ze Andrea Lind­holz (CSU) der „Rhei­ni­schen Post” (Don­ners­tags­aus­ga­be). „Die Grup­pe hat­te kon­kre­te Umsturz­plä­ne unter Inkauf­nah­me von Gewalt gegen Leib und Leben. Das hat eine neue Qualität.” 

Bereits am 29. August 2020 hat­ten Reichs­bür­ger und ande­re Anhän­ger des rechts­extre­men Spek­trums ver­sucht, den Bun­des­tag zu stür­men. Lind­holz sag­te, dass mit der 2020 ein­ge­führ­ten Regel­ab­fra­ge der Waf­fen­be­hör­den beim Ver­fas­sungs­schutz ein wich­ti­ger Schritt zur Ent­waff­nung von Extre­mis­ten unter­nom­men wor­den sei. Außer­dem sei die Sze­ne zurecht schon 2016 unter bun­des­wei­te Beob­ach­tung gestellt wor­den. Reichs­bür­ger und Selbst­ver­wal­ter sei­en „alles ande­re als harm­lo­se Spin­ner”, warn­te die Innenpolitikerin.

Foto: Bun­des­tag, über dts Nachrichtenagentur

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