Haus­ärz­te emp­feh­len FFP2-Mas­ken in Innenräumen

Ber­lin (dts Nach­rich­ten­agen­tur) – FFP2-Mas­ken in Innen­räu­men sind Haus­ärz­ten zufol­ge im Win­ter ein sinn­vol­ler Schutz vor vie­len Infek­tio­nen. „Eine ver­nünf­tig sit­zen­de FFP2-Mas­ke ver­rin­gert die Wahr­schein­lich­keit, sich mit einer Rei­he von Atem­wegs­er­kran­kun­gen zu infi­zie­ren”, sag­te Mar­kus Bei­er, Bun­des­vor­sit­zen­der des Deut­schen Haus­ärz­te­ver­ban­des, den Zei­tun­gen der Fun­ke-Medi­en­grup­pe (Don­ners­tag­aus­ga­ben). „Aus medi­zi­ni­scher Sicht kann es daher gera­de für vul­nerable Grup­pen Sinn erge­ben, sich auch in die­sem Win­ter in Innen­räu­men mit einer Mas­ke zu schützen.” 

Das Immun­sys­tem wer­de dadurch nicht geschwächt: „Ein erwach­se­nes, voll ent­wi­ckel­tes Immun­sys­tem ver­lernt nicht inner­halb kur­zer Zeit mit bestimm­ten Erre­gern umzu­ge­hen”, so der Medi­zi­ner. Es gebe auch kei­ne Min­dest­men­ge an Infek­tio­nen, die jeder Mensch pro Jahr durch­ma­chen müs­se. Wenn man einen Win­ter lang eine Infek­ti­on ver­hin­dert, heißt das nicht auto­ma­tisch, dass man in dem Jahr dar­auf zwei durch­ma­chen muss. „Unser Immun­sys­tem ist ein kom­ple­xes Sys­tem, dass sich nicht durch das Tra­gen einer Mas­ke aus dem Tritt brin­gen lässt”, sag­te Beier.

Foto: Frau mit Mas­ke, über dts Nachrichtenagentur

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