Söder prüft Ver­fas­sungs­kla­ge gegen Erhö­hung der Erbschaftsteuer

Mün­chen (dts Nach­rich­ten­agen­tur) – Der baye­ri­sche Minis­ter­prä­si­dent Mar­kus Söder (CSU) erwägt eine Kla­ge in Karls­ru­he gegen die geplan­te Erhö­hung der Erb­schaft­steu­er. „Wir prü­fen in Bay­ern eine Kla­ge vor dem Bun­des­ver­fas­sungs­ge­richt, weil die neu­en Regeln ungleich und damit unge­recht sind”, sag­te er der „Bild”. Für die geplan­te Erhö­hung im Jah­res­steu­er­ge­setz kri­ti­sier­te der CSU-Vor­sit­zen­de Bun­des­fi­nanz­mi­nis­ter Chris­ti­an Lind­ner (FDP).

Es sei „fatal”, dass „gera­de ein FDP-Minis­ter Steu­ern erhöht und gleich­zei­tig Rekord­schul­den macht”. Das sei „total unfair gegen­über vie­len Erben von klei­nen Häu­sern der Eltern”. Sei­ne Regie­rung sei „für eine Regio­na­li­sie­rung der Erb­schaft­steu­er, weil es nicht fair ist, Grund­stücks­prei­se in Gar­misch-Par­ten­kir­chen und in Greifs­wald mit­ein­an­der zu ver­glei­chen”, so Söder. „Wir brau­chen höhe­re Frei­be­trä­ge für Erben von Eltern­häu­sern oder Wohnungen.”

Foto: Bun­des­ver­fas­sungs­ge­richt, über dts Nachrichtenagentur

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