Uni­on will nach Warn­tag mehr Geld für Sirenen-Ausbau

Ber­lin (dts Nach­rich­ten­agen­tur) – Der innen­po­li­ti­sche Spre­cher der Uni­ons­frak­ti­on, Alex­an­der Throm (CDU), hat nach dem Test von Warn­sys­te­men an die­sem Don­ners­tag die Bun­des­re­gie­rung auf­ge­for­dert, mehr Geld zum Aus­bau des Sire­nen-Net­zes zur Ver­fü­gung zu stel­len. „Es war wich­tig und rich­tig, die Warn­sys­te­me für Kri­sen- und Kata­stro­phen­fäl­le ein­mal bun­des­weit zu tes­ten, um Schwach­stel­len zu fin­den. Der bun­des­wei­te Warn­tag zeigt Licht und Schat­ten”, sag­te Throm der „Rhei­ni­schen Post” (Frei­tags­aus­ga­be).

„Die War­nung über Han­dys scheint nicht durch­ge­hend gut funk­tio­niert zu haben. Der Warn­tag hat zudem gezeigt, dass der Aus­bau und Zustand des Sire­nen­sys­tems bun­des­weit teil­wei­se sehr unter­schied­lich ist.” Die Ampel unter­stüt­ze die Kom­mu­nen hier mit ins­ge­samt 5,5 Mil­lio­nen Euro För­de­rung, sag­te Throm. „Das ist voll­kom­men unzu­rei­chend. Das The­ma Bevöl­ke­rungs­schutz muss von der Bun­des­re­gie­rung viel erns­ter genom­men wer­den”, for­der­te der CDU-Poli­ti­ker. Seit dem Ende des Kal­ten Krie­ges ist in Deutsch­land die Anzahl der Sire­nen deut­lich redu­ziert worden.

Foto: CDU-Logo, über dts Nachrichtenagentur

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