Poli­zei­ver­band rech­net mit wei­te­ren Fest­nah­men bei Reichsbürgern

Berlin/München (dts Nach­rich­ten­agen­tur) – Der Vor­sit­zen­de der Deut­schen Poli­zei­ge­werk­schaft (DPolG) Rai­ner Wendt rech­net mit wei­te­ren Durch­su­chun­gen und Fest­nah­men bei Reichs­bür­gern. „Es ist damit zu rech­nen, dass es zu wei­te­ren Durch­su­chun­gen und Fest­nah­men, auch zu Beschlag­nah­men von Beweis­ma­te­ri­al kom­men wird, die den Ermitt­lungs­be­hör­den einen tie­fen Ein­blick in die Struk­tu­ren, Kom­mu­ni­ka­ti­ons­we­ge und Absich­ten geben wer­den”, sag­te Wendt gegen­über dem „Münch­ner Mer­kur” von „Ippen Media” (Frei­tags­aus­ga­be). Bei den Raz­zi­en wur­de in Baden-Würt­tem­berg eine Ein­satz­kraft verletzt. 

Auf die Fra­ge, wie Poli­zis­ten vor bewaff­ne­ten Reichs­bür­gern geschützt wer­den kön­nen, sag­te Wendt: „Im All­tag sto­ßen man­che Beschäf­tig­te rasch an ihre Gren­zen, wenn sie auf ent­schlos­se­ne, gut geschul­te Agi­ta­to­ren aus der Reichs­bür­ger-Sze­ne tref­fen”. Des­halb blei­be „sorg­fäl­ti­ge Fort­bil­dung und auch Trai­nings von sol­chen Ein­satz­si­tua­tio­nen notwendig.”

Foto: Bun­des­po­li­zei, über dts Nachrichtenagentur

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