Gey­witz will Obdach- und Woh­nungs­lo­sig­keit bis 2030 überwinden

Ber­lin (dts Nach­rich­ten­agen­tur) – Bun­des­bau­mi­nis­te­rin Kla­ra Gey­witz will im kom­men­den Jahr einen Akti­ons­plan vor­le­gen, um die Obdach- und Woh­nungs­lo­sig­keit bis 2030 zu über­win­den. „In die­sem Jahr hat­ten wir dazu ers­te Gesprä­che mit Akteu­ren auf kom­mu­na­ler und Lan­des­ebe­ne sowie dem Bun­des­prä­si­den­ten”, sag­te sie dem „Redak­ti­ons­netz­werk Deutsch­land” (Frei­tag­aus­ga­ben). Man­che Punk­te wie bei­spiels­wei­se der Zugang zu Kran­ken­kas­sen lie­ßen sich nur auf Bun­des­ebe­ne regeln, so die Ministerin. 

„Und es gibt Ansät­ze wie etwa Housing First: Men­schen bekom­men erst den Wohn­raum ver­mit­telt, dann folgt alles Wei­te­re wie zum Bei­spiel eine The­ra­pie”, so die SPD-Poli­ti­ke­rin. Im Febru­ar will sie sich die Umset­zung eines sol­chen Kon­zep­tes in Finn­land anse­hen. „Finn­land hat es geschafft, die Zahl der Obdach­lo­sen zu redu­zie­ren, wäh­rend sie in vie­len ande­ren euro­päi­schen Län­dern steigt”, so Gey­witz. Dass man das The­ma Obdach­lo­sig­keit jetzt im Woh­nungs­mi­nis­te­ri­um geholt habe, sei ein Zei­chen, dass der Zugang zu Wohn­raum als ganz wesent­li­cher Schlüs­sel gese­hen wer­de, um Obdach­lo­sig­keit zu über­win­den, sag­te die Ministerin.

Foto: Bett­le­rin, über dts Nachrichtenagentur

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