EU-Pen­si­ons­fonds für Abge­ord­ne­te droht Pleite

Ber­lin (dts Nach­rich­ten­agen­tur) – Dem frü­he­ren Pen­si­ons­fonds der EU-Abge­ord­ne­ten droht Ende 2025 die Plei­te. Das berich­tet „Bild” (Frei­tag­aus­ga­be) unter Beru­fung auf einen Bericht des Gene­ral­se­kre­tärs des EU-Par­la­ments. Dem­nach benö­tigt der Fonds lang­fris­tig 379 Mil­lio­nen Euro, um die Pen­sio­nen der Ex-Abge­ord­ne­ten zu finanzieren. 

Aktu­ell ver­fügt er nur noch über Anla­gen im Wert von 84 Mil­lio­nen Euro, muss aber pro Jahr etwa 21 Mil­lio­nen Euro aus­zah­len. In den Fonds haben bis 2009 Abge­ord­ne­te und das Par­la­ment ein­ge­zahlt. Seit­dem gibt es eine Gra­tis-Pen­si­on für EU-Abge­ord­ne­te, wei­te­re Ein­zah­lun­gen blie­ben des­halb aus. Die alten Ansprü­che müs­sen wahr­schein­lich lang­fris­tig durch die EU-Steu­er­zah­ler finan­ziert werden.

Foto: EU-Par­la­ment in Brüs­sel, über dts Nachrichtenagentur

Anmer­kun­gen zum Bei­trag? Hin­weis an die Redak­ti­on sen­den.