Arbeits­mi­nis­ter besorgt über hohen Kran­ken­stand in Unternehmen

Ber­lin (dts Nach­rich­ten­agen­tur) – Bun­des­ar­beits­mi­nis­ter Huber­tus Heil (SPD) zeigt sich ange­sichts hoher Kran­ken­stän­de in Unter­neh­men alar­miert. „Das macht mir gro­ße Sor­gen”, sag­te Heil am Ran­de des Welt­wirt­schafts­fo­rums in Davos den Fern­seh­sen­dern RTL und ntv. Obwohl der Arbeits­schutz und moder­ne Medi­zin in den ver­gan­ge­nen Jahr­zehn­ten zu einem Rück­gang bei Erkran­kun­gen von Erwerbs­tä­ti­gen geführt habe, stei­ge die Zahl der Arbeits­un­fä­hi­gen aktu­ell wie­der an. 

„Wir haben eine Zunah­me von psy­chi­schen Erkran­kun­gen. Von Men­schen, die aus der Bahn gewor­fen wer­den und des­halb nicht mehr arbeits­fä­hig sind”, sag­te der SPD-Poli­ti­ker. Des­halb sei „gesun­des Arbei­ten, übri­gens auch fle­xi­ble Arbeits­zeit­mo­del­le für Beschäf­tig­te ganz, ganz wich­tig, damit Men­schen auch gesund bis zur Ren­te kom­men kön­nen”, so Heil. Um psy­chi­sche Belas­tun­gen zu ver­rin­gern brau­che es „gute Ver­ein­ba­run­gen zwi­schen Unter­neh­men und Beschäftigten”.

Foto: Red­ner­pult im Bun­des­mi­nis­te­ri­um für Arbeit und Sozia­les, über dts Nachrichtenagentur

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