Auto­bahn GmbH will Kli­ma­ak­ti­vis­ten auf Scha­dens­er­satz verklagen

Ber­lin (dts Nach­rich­ten­agen­tur) – Das Bun­des­ver­kehrs­mi­nis­te­ri­um hat eine Kla­ge der bun­des­ei­ge­nen Auto­bahn GmbH gegen Kli­ma­ak­ti­vis­ten ange­kün­digt, die wegen des Auto­bahn­bahn­baus ein Wald­stück im Hes­si­schen Fechen­hei­mer Wald besetzt haben. „Ich begrü­ße die Absicht der Auto­bahn GmbH, den Rechts­weg gegen­über jenen zu beschrei­ten, die mit Haus­frie­dens­bruch und wei­te­ren Straf­ta­ten gegen die Bau­maß­nah­men im Fechen­hei­mer Wald auf­ge­fal­len sind”, sag­te der Par­la­men­ta­ri­sche Staats­se­kre­tär im Bun­des­ver­kehrs­mi­nis­te­ri­um, Oli­ver Luk­sic (FDP), dem „Redak­ti­ons­netz­werk Deutsch­land”. „Recht und Gesetz gel­ten, auch bei Infra­struk­tur­pro­jek­ten. Dazu gehört auch die Prü­fung der Gel­tend­ma­chung von Schadensersatzansprüchen.” 

Luk­sic poch­te auf die gel­ten­de Rechts­la­ge. „Das Pro­jekt wur­de umfas­send geprüft, ist im Rah­men der Ver­kehrs­pla­nung par­la­men­ta­risch legi­ti­miert und wird die Mobi­li­tät im Frank­fur­ter Osten und im öst­li­chen Rhein-Main-Gebiet ver­bes­sern”, sag­te der Libe­ra­le über das Auto­bahn­bau­vor­ha­ben. Die Auto­bahn­ge­sell­schaft ist eine deut­sche GmbH des Bun­des in Ver­ant­wor­tung des Bundesverkehrsministeriums.

Foto: Stel­len­an­zei­ge für die Auto­bahn GmbH, über dts Nachrichtenagentur

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