Baer­bock beharrt auf Ver­ein­ba­run­gen zum Nordirland-Protokoll

Ber­lin (dts Nach­rich­ten­agen­tur) – Bun­des­au­ßen­mi­nis­te­rin Anna­le­na Baer­bock (Grü­ne) beharrt auf den Ver­ein­ba­run­gen zwi­schen der EU und Groß­bri­tan­ni­en zum Nord­ir­land-Pro­to­koll. Die Achil­les­fer­se der Bezie­hun­gen zum Ver­ei­nig­ten König­reich sei bis heu­te des­sen Umset­zung, sag­te Baer­bock am Don­ners­tag vor ihrer Abrei­se zu einem Antritts­be­such in Lon­don. „Es ist zen­tral, dass wir auf der Basis bestehen­der Ver­ein­ba­run­gen eine ver­ant­wor­tungs­vol­le und prag­ma­ti­sche Lösung für Nord­ir­land fin­den”, sag­te die Ministerin. 

Nur so wür­de man das „gro­ße Poten­ti­al” der Part­ner­schaft aus­schöp­fen. „Gleich­zei­tig haben wir die Pflicht, aus unse­rem neu­en Ver­hält­nis jeden Tag das Bes­te für die direkt Betrof­fe­nen her­aus­zu­ho­len. Wir kön­nen dir Uhr nicht zurück­dre­hen, aber wir kön­nen uns ent­schei­den, in eine gute, gemein­sa­me Zukunft zu gehen”, so Baer­bock. Wei­te­re The­men ihres Antritts­be­su­ches sei­en Jugend­aus­tausch, Arbeits­kräf­te­mo­bi­li­tät, Stu­di­um und For­schung, wo es ihr dar­um gehe, nach dem Brexit „neue Brü­cken” zu bau­en. Zudem soll­ten sich Deutsch­land und Groß­bri­tan­ni­en „noch enger aus­tau­schen”, um der Ukrai­ne „mit Waf­fen, mit Win­ter­hil­fe und mit Sank­tio­nen zur Sei­te zu ste­hen”, sag­te Baer­bock. „Je eher Putin ver­steht, dass sein bru­ta­ler Angriffs­krieg zum Schei­tern ver­ur­teilt ist, des­to schnel­ler gibt es Hoff­nung auf ein Ende des Kriegs”, so die Minister.

Foto: Anna­le­na Baer­bock, über dts Nachrichtenagentur

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