Bahn sieht „kei­ne Stol­per­stei­ne mehr” für 49-Euro-Ticket

Ber­lin (dts Nach­rich­ten­agen­tur) – Die Bahn-Vor­stän­din und Vor­stands­vor­sit­zen­de der DB Regio, Eveyln Pal­la, sieht die Hür­den für die Ein­füh­rung des 49-Euro-Tickets abge­räumt. „Natür­lich müs­sen zuerst alle finan­zi­el­len, tarif­li­chen und recht­li­chen Fra­gen, auch mit der EU, geklärt sein. Ich sehe hier aber kei­ne Stol­per­stei­ne mehr”, sag­te Pal­la den Zei­tun­gen der Fun­ke-Medi­en­grup­pe (Diens­tag­aus­ga­ben).

Das neue „Deutsch­land­ti­cket” sor­ge dafür, dass der Öffent­li­che Per­so­nen­nah­ver­kehr ein­fa­cher wer­de. „Damit besei­ti­gen wir einen Wett­be­werbs­vor­teil des Autos”, sag­te Pal­la. An die Nach­fra­ge des 9‑Eu­ro-Tickets wer­de das neue Ange­bot aber wohl nicht anknüp­fen kön­nen: „Das Ticket wird ein gro­ßer Erfolg, auch wenn auf­grund des höhe­ren Prei­ses die Nach­fra­ge nicht ganz so hoch sein wird wie beim 9‑Eu­ro-Ticket im letz­ten Som­mer”, sag­te Pal­la. Aus­rei­chend Kapa­zi­tä­ten stün­den für die erwar­te­te Nach­fra­ge zur Ver­fü­gung, da mit der größ­ten Nach­fra­ge in den Metro­po­len zu rech­nen sei. „Dort haben wir das größ­te Ange­bot und kön­nen die Zahl der Sitz­plät­ze auch wei­ter erhö­hen”, sag­te Pal­la. Mit Aus­dün­nun­gen im Schie­nen­per­so­nen­nah­ver­kehr rech­net sie nicht. „Abbe­stel­lun­gen müs­sen mit einem zeit­li­chen Vor­lauf ange­kün­digt wer­den. Mir sind dazu kei­ne Gesprä­che bekannt. Auch in 2023 rech­ne ich daher nicht mit Aus­dün­nun­gen”, sag­te die DB-Regio-Che­fin, nach­dem zuletzt Ver­kehrs­un­ter­neh­men auf­grund der gestie­ge­nen Kos­ten vor Redu­zie­run­gen gewarnt hatten.

Foto: Men­schen mit Mas­ke, über dts Nachrichtenagentur

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