Bericht: Scholz kippt bei Lam­brecht-Nach­fol­ge­su­che Frauenquote

Ber­lin (dts Nach­rich­ten­agen­tur) – Bun­des­kanz­ler Olaf Scholz (SPD) will einem Medi­en­be­richt zufol­ge bei der Nach­fol­ge­su­che für die zurück­ge­tre­te­ne Bun­des­ver­tei­di­gungs­mi­nis­te­rin Chris­ti­ne Lam­brecht (SPD) nicht unbe­dingt an der bis­he­ri­gen Frau­en­quo­te im Kabi­nett fest­hal­ten. Scholz zie­he auch in Betracht, den Minis­ter­pos­ten mit einem Mann zu beset­zen, berich­tet die „Bild” (Diens­tags­aus­ga­be) unter Beru­fung auf „mit den Vor­gän­gen ver­trau­te Per­so­nen”. Bis­lang hat­te Scholz die mit der SPD-besetz­ten Posi­tio­nen im Kabi­nett zur Hälf­te mit Frau­en und Män­nern besetzt. 

Wie die „Bild” wei­ter schreibt, sol­len auch meh­re­re für die Lam­brecht-Nach­fol­ge gehan­del­te SPD-Poli­ti­ker nicht mehr infra­ge kom­men. Bun­des­ar­beits­mi­nis­ter Huber­tus Heil und Kanz­ler­amts­mi­nis­ter Wolf­gang Schmidt sei­en eben­so aus dem Ren­nen wie der SPD-Vor­sit­zen­de Lars Kling­beil, berich­tet die Zeitung.

Foto: Olaf Scholz, über dts Nachrichtenagentur

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