Bil­dungs­mi­nis­te­rin will mehr För­de­rung von „Brenn­punkt­schu­len”

Ber­lin (dts Nach­rich­ten­agen­tur) – Bun­des­bil­dungs­mi­nis­te­rin Bet­ti­na Stark-Watz­in­ger will die von Finanz­mi­nis­ter Chris­ti­an Lind­ner (bei­de FDP) in Aus­sicht gestell­te „Bil­dungs­mil­li­ar­de” für die geplan­te För­de­rung von Brenn­punkt­schu­len ver­wen­den. Das Geld sol­le in das zen­tra­le Bil­dungs­vor­ha­ben der Ampel­ko­ali­ti­on flie­ßen, ab dem Schul­jahr 2024/25 bun­des­weit bis zu 4.000 Schu­len in sozi­al her­aus­for­dern­der Lage zu för­dern. „Ich möch­te die Bil­dungs­mil­li­ar­de zu einer Start­chan­cen-Mil­li­ar­de machen”, sag­te die Ministerin. 

Geplant sei, dass das Geld ver­ste­tigt wer­de, also dau­er­haft Jahr für Jahr zusätz­lich flie­ße. Sie freue sich über die „Prio­ri­tä­ten­set­zung des Finanz­mi­nis­ters”. Die Bun­des­län­der for­der­te Stark-Watz­in­ger auf, eben­falls eine Mil­li­ar­de Euro pro Jahr für das Pro­gramm zur Ver­fü­gung zu stel­len. „Ich erwar­te, dass sie sich in glei­chem Maße finan­zi­ell betei­li­gen”, sag­te sie. „Das Start­chan­cen-Pro­gramm stellt einen ech­ten Para­dig­men­wech­sel dar – weg von der Gieß­kan­ne, hin zu einer geziel­ten För­de­rung der­je­ni­gen, die unse­re Unter­stüt­zung am meis­ten brau­chen”, sag­te sie. Mit dem Pro­gramm sol­le ein sub­stan­zi­el­ler Bei­trag dazu geleis­tet wer­den, „Bil­dungs­er­folg und sozia­le Her­kunft zu ent­kop­peln”. Stark-Watz­in­ger bekräf­tig­te, dass das Pro­gramm zum Schul­jahr 2024/25 star­ten soll. Bis dahin soll­ten erst ein­mal die Mit­tel aus dem Coro­na-Auf­hol­pro­gramm voll­stän­dig ver­wen­det wer­den, ergänzt durch Gel­der der Län­der, so die Ministerin.

Foto: Klas­sen­raum in einer Schu­le, über dts Nachrichtenagentur

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