Bil­dungs­ver­bän­de machen wegen Leh­rer­man­gel Druck

Ber­lin (dts Nach­rich­ten­agen­tur) – Ange­sichts des Leh­rer­man­gels an Deutsch­lands Schu­len haben meh­re­re Bil­dungs­ver­bän­de die Poli­tik zum Han­deln auf­ge­for­dert. „Wir brau­chen drin­gend einen gro­ßen Poli­tik­gip­fel zum Leh­rer­man­gel”, sag­te der Prä­si­dent des Deut­schen Leh­rer­ver­ban­des, Heinz-Peter Mei­din­ger, dem „Redak­ti­ons­netz­werk Deutsch­land” (Don­ners­tags­aus­ga­ben). „Kein Land hat einen über­zeu­gen­den Plan bezie­hungs­wei­se über­haupt einen.” 

Der Bun­des­vor­sit­zen­de des Ver­bands Bil­dung und Erzie­hung (VBE), Ger­hard Brand, for­der­te eine „sofor­ti­ge bun­des­wei­te Fach­kräf­te­of­fen­si­ve”, mit der gezielt Schul­ab­sol­ven­ten gewon­nen wer­den sol­len. Es rei­che nicht aus, „wahl­los mit kurz­fris­ti­gen Lösun­gen nur die größ­ten Löcher zu stop­fen” und bei­spiels­wei­se über „gänz­lich unvor­be­rei­te­te” Sei­ten­ein­stei­ger oder pen­sio­nier­te Lehr­kräf­te das wah­re Aus­maß des Man­gels zu kaschie­ren. Die ver­fehl­te Per­so­nal­po­li­tik der letz­ten Jah­re und Jahr­zehn­te tref­fe die Schu­len nun mit gan­zer Här­te, sag­te Brand weiter.

Foto: Klas­sen­raum in einer Schu­le, über dts Nachrichtenagentur

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