Bun­des­nach­rich­ten­dienst warnt vor hohen Ver­lus­ten in Ukraine

Ber­lin (dts Nach­rich­ten­agen­tur) – Der Bun­des­nach­rich­ten­dienst (BND) ist wegen hoher Ver­lus­te der ukrai­ni­schen Armee beim Kampf um die stra­te­gisch wich­ti­ge Stadt Bah­mut im Osten des Lan­des alar­miert. Laut eines Berichts des „Spie­gel” infor­mier­te der Aus­lands­nach­rich­ten­dienst die­se Woche Sicher­heits­po­li­ti­ker des Bun­des­tags in einer gehei­men Sit­zung dar­über, dass die ukrai­ni­sche Armee bei Kämp­fen mit den rus­si­schen Inva­so­ren der­zeit täg­lich eine drei­stel­li­ge Zahl an Sol­da­ten ver­lie­re. Der BND warn­te, dass die Ein­nah­me von Bah­mut durch die Rus­sen erheb­li­che Fol­gen hät­te, da Russ­land damit wei­te­re Vor­stö­ße ins Lan­des­in­ne­re mög­lich würden. 

Der BND berich­te­te zudem, dass die rus­si­sche Armee bei Bah­mut mit gna­den­lo­ser Här­te vor­ge­he. In dem Brie­fing hieß es, Russ­land wer­fe der­zeit Sol­da­ten wie Kano­nen­fut­ter nach vorn, hohe Ver­lus­te der eige­nen Streit­kräf­te spiel­ten bei der Kriegs­tak­tik der Rus­sen offen­bar kei­ne Rolle.

Foto: Bun­des­nach­rich­ten­dienst, über dts Nachrichtenagentur

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