Bun­des­re­gie­rung denkt über neue Arbeits­an­rei­ze für Rent­ner nach

Ber­lin (dts Nach­rich­ten­agen­tur) – Die Bun­des­re­gie­rung will das Arbei­ten über die Regel­al­ters­gren­ze hin­aus attrak­ti­ver machen. Ange­sichts des zuneh­men­den Arbeits­kräf­te­man­gels will sie prü­fen, „die Arbeit­ge­ber­bei­trä­ge zur Ren­ten­ver­si­che­rung von Erwerbs­tä­ti­gen, die die Regel­al­ters­gren­ze über­schrit­ten haben, als Lohn­be­stand­teil aus­zahl­bar zu machen oder ren­ten­er­hö­hend zu stel­len”. So steht es im Ent­wurf des Jah­res­wirt­schafts­be­richts, über den das „Han­dels­blatt” (Don­ners­tag­aus­ga­be) berichtet. 

Die­se Rege­lung zielt auf Ruhe­ständ­ler, die das Ren­ten­al­ter erreicht haben, bereits eine Voll­ren­te bezie­hen und sich neben­her etwas hin­zu­ver­die­nen. Sie müs­sen kei­ne Bei­trä­ge zur Ren­ten­ver­si­che­rung zah­len. Der Arbeit­ge­ber zahlt den hal­ben Bei­trags­satz von 9,3 Pro­zent, ohne dass dies aber die Alters­be­zü­ge des Rent­ners erhöht. Die Bun­des­re­gie­rung will nun prü­fen, ob die Arbeit­ge­ber­bei­trä­ge dem Ruhe­ständ­ler als zusätz­li­cher Arbeits­lohn aus­ge­zahlt wer­den oder sei­ne Ren­ten­be­zü­ge erhö­hen können.

Foto: Senio­ren in einer Fuß­gän­ger­zo­ne, über dts Nachrichtenagentur

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