Bun­des­re­gie­rung gibt Grund­steu­er­erklä­run­gen bis Ende Sep­tem­ber ab

Ber­lin (dts Nach­rich­ten­agen­tur) – Die Bun­des­re­gie­rung gibt die Grund­steu­er­erklä­run­gen für ihre Immo­bi­li­en bis Ende Sep­tem­ber 2023 ab. Dies geht aus der Ant­wort des Finanz­mi­nis­te­ri­ums auf eine schrift­li­che Fra­ge des CDU-Bun­des­tags­ab­ge­ord­ne­ten Chris­toph Ploß her­vor, über die der „Spie­gel” berich­tet. Die Frist für die Abga­be der Grund­steu­er­erklä­rung endet für Bür­ger eigent­lich Ende Januar. 

Für die etwa 26.000 Lie­gen­schaf­ten des Bun­des habe man sich für „eine IT-Lösung ent­schie­den”, heißt es in der Ant­wort von dem Par­la­men­ta­ri­schen Staats­se­kre­tär Flo­ri­an Ton­car (FDP). Die ers­ten Blö­cke die­ser Daten wür­den im Janu­ar über­mit­telt. Die Mel­dung der steu­er­pflich­ti­gen Lie­gen­schaf­ten sei bis Ende März 2023 abge­schlos­sen. „Die Erklä­rungs­ab­ga­be für die grund­steu­er­be­frei­ten Lie­gen­schaf­ten soll zeit­gleich begin­nen, sodass nach der jet­zi­gen Pla­nung bis zum 30. Sep­tem­ber 2023 die not­wen­di­gen Erklä­run­gen für die Haupt­fest­stel­lung für sämt­li­che Lie­gen­schaf­ten” abge­schlos­sen sein sol­len. „Mil­lio­nen Eigen­heim­be­sit­zer und Steu­er­be­ra­ter sind gezwun­gen, bis Monats­en­de unter Hoch­druck und recht­li­chen Unsi­cher­hei­ten ihre Grund­steu­er­erklä­rung fer­tig­zu­stel­len. Dabei hat das zustän­di­ge Finanz­mi­nis­te­ri­um selbst noch kei­ne ein­zi­ge Steu­er­erklä­rung für sei­ne Immo­bi­li­en abge­ge­ben”, sag­te Ploß dazu. Und wei­ter: „Den Bür­gern eine viel zu knap­pe Frist auf­zu­drü­cken, die nicht ein­mal die eige­ne Ver­wal­tung ein­hal­ten kann, ist eine Frech­heit gegen­über den Eigen­heim­be­sit­zern in Deutschland.”

Foto: Finanz­mi­nis­te­ri­um, über dts Nachrichtenagentur

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