Bun­des­re­gie­rung schick­te über 300 Dele­gier­te zur Klimakonferenz

Ber­lin (dts Nach­rich­ten­agen­tur) – Zur Kli­ma­kon­fe­renz im ägyp­ti­schen Scharm El-Scheich im Novem­ber 2022 hat die Bun­des­re­gie­rung ins­ge­samt 302 Dele­gier­te geschickt. Das berich­tet die „Bild” unter Beru­fung auf die Ant­wort der Regie­rung auf eine Anfra­ge der CDU-Bun­des­tags­ab­ge­ord­ne­ten Anne König. Dem­nach schick­ten unter ande­rem das Aus­wär­ti­ge Amt 94 Dele­gier­te zur Kon­fe­renz, das Bun­des­kanz­ler­amt 64, das Ent­wick­lungs­mi­nis­te­ri­um 49 und das Bun­des­wirt­schafts­mi­nis­te­ri­um 33. Min­des­tens 1.757 Über­nach­tun­gen wur­den für die Dele­ga­ti­on bezahlt. 

Eine Spre­che­rin des Aus­wär­ti­gen Amts begrün­de­te die Anzahl mit der „Kom­ple­xi­tät der Kli­ma­ver­hand­lun­gen”. König sag­te unter­des­sen der Zei­tung: „Minis­ter, die mit Rekord­zah­len von Mit­ar­bei­tern zu Welt­kli­ma­kon­fe­ren­zen flie­gen, sind kein Vor­bild im Kli­ma­schutz. Und die mage­ren Ergeb­nis­se der letz­ten Kon­fe­renz bewei­sen, dass eben nicht gilt: Mehr hilft mehr.”

Foto: UN-Kli­ma­kon­fe­renz COP27 in Scharm El-Scheich, über dts Nachrichtenagentur

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