Bun­des­re­gie­rung und Uni­per schlie­ßen neu­en Vertrag

Ber­lin (dts Nach­rich­ten­agen­tur) – Die Bun­des­re­gie­rung hat am Mon­tag eine neue Rah­men­ver­ein­ba­rung mit Uni­per unter­zeich­net, die die Bedin­gun­gen der Reka­pi­ta­li­sie­rungs­maß­nah­me für das Unter­neh­men im Detail regeln soll. Die Ver­ein­ba­rung set­ze das am 21. Sep­tem­ber ver­kün­de­te Ret­tungs­pa­ket für das Unter­neh­men um, wie das Wirt­schafts­mi­nis­te­ri­um mit­teil­te. Eben­falls am Mon­tag wer­den zudem die Aktio­nä­re von Uni­per im Rah­men einer außer­or­dent­li­chen Haupt­ver­samm­lung über die Sta­bi­li­sie­rung des Unter­neh­mens entscheiden. 

Mit der Zustim­mung der Haupt­ver­samm­lung wird der Bund vor­aus­sicht­lich noch in die­ser Woche als Mehr­heits­ak­tio­när der Uni­per SE im Rah­men einer Kapi­tal­erhö­hung in Höhe von 8 Mil­li­ar­den Euro ein­stei­gen. Die Ver­ein­ba­rung steht unter dem Vor­be­halt der bei­hil­fe­recht­li­chen Geneh­mi­gung durch die Euro­päi­sche Kom­mis­si­on, die zeit­nah erwar­tet wird. Alle wei­te­ren not­wen­di­gen regu­la­to­ri­schen Frei­ga­ben lägen bereits vor, so das Minis­te­ri­um. Ziel ist es, dass der Bund eine Mehr­heits­be­tei­li­gung von rund 99 Pro­zent erwirbt. Der Bund über­nimmt dabei auch die Akti­en­be­tei­li­gung des bis­he­ri­gen Mehr­heits­ak­tio­närs For­t­um Oyj für einen Kauf­preis von rund 500 Mil­lio­nen Euro. Uni­per ent­ste­hen ins­be­son­de­re durch Ersatz­be­schaf­fungs­kos­ten im Zusam­men­hang mit dem rus­si­schen Angriffs­krieg auch in den Jah­ren 2023 und 2024 wei­ter­hin erheb­li­che Verluste.

Foto: Uni­per, über dts Nachrichtenagentur

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