CDU Ber­lin will Vor­na­men von Ver­däch­tig­ten der Silvester-Krawalle

Ber­lin (dts Nach­rich­ten­agen­tur) – In der Debat­te um die Auf­ar­bei­tung der Sil­ves­ter-Kra­wal­le will Ber­lins CDU-Chef Kai Weg­ner die Vor­na­men der von der Poli­zei Ver­däch­tig­ten erfah­ren. „Es gibt Jugend­li­che, die hier gebo­ren und auf­ge­wach­sen sind und sich trotz­dem nicht dazu­ge­hö­rig füh­len”, sag­te Weg­ner der „Bild” (Sams­tag­aus­ga­be). „Je prä­zi­ser wir den Täter­kreis benen­nen, des­to effek­ti­ver kön­nen wir Prä­ven­ti­ons­an­ge­bo­te machen.” 

Er wol­le die­se Jugend­li­chen „für unse­re Gesell­schaft gewin­nen”, sag­te der CDU-Poli­ti­ker. Sie müss­ten ein Gefühl für die Demo­kra­tie ent­wi­ckeln und Respekt vor dem Rechts­staat zei­gen. Ber­lins FDP-Chef Sebas­ti­an Cza­ja hält den CDU-Vor­stoß hin­ge­gen für unsin­nig. Die Vor­na­men einer Per­son sag­ten nichts über die Per­son aus. „Etwas Ande­res zu behaup­ten, ist pro­ble­ma­tisch”, so Cza­ja. Wich­tig sei, dass die Täter der Sil­ves­ter­nacht jetzt schnell und kon­se­quent bestraft wer­den, „egal ob sie Hassan, Hel­mut oder Hali­na heißen”.

Foto: Ber­lin am 31.12.2022, über dts Nachrichtenagentur

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