CDU kri­ti­siert Ber­li­ner Senat nach Sil­ves­ter-Kra­wal­len scharf

Ber­lin (dts Nach­rich­ten­agen­tur) – Nach den Angrif­fen auf Poli­zei und Feu­er­wehr in der Sil­ves­ter­nacht ver­stärkt CDU-Gene­ral­se­kre­tär Mario Cza­ja sei­ne Kri­tik am Ber­li­ner Senat. „In der Ver­kehrs­po­li­tik, in der Bil­dungs­po­li­tik, bei der Inne­ren Sicher­heit – immer fällt Ber­lin durch Hor­ror­mel­dun­gen auf”, sag­te Cza­ja der „Rhei­ni­schen Post” (Don­ners­tags­aus­ga­be). „Ber­lin ist eine tol­le Stadt, sie wird aber unter Wert regiert.” 

So sei es „trau­rig, dass der Ber­li­ner Senat nicht in der Lage war, ordent­li­che Wah­len zu orga­ni­sie­ren”. Nun könn­ten die Ber­li­ner eine neue und bes­se­re Füh­rung wäh­len. Am 12. Febru­ar wird die Wahl zum Abge­ord­ne­ten­haus wie­der­holt. Ange­sichts der Angrif­fe auf Ein­satz­kräf­te in der Sil­ves­ter­nacht hat­ten zuvor schon CDU-Chef Fried­rich Merz und der CSU-Vor­sit­zen­de Mar­kus Söder den Ber­li­ner Senat scharf kri­ti­siert. Die Stadt ent­wick­le sich zur „Cha­os-Stadt”, so Söder. Das Land wer­de „mit der Lage nicht fer­tig”, erklär­te Merz.

Foto: Ber­lin am 31.12.2022, über dts Nachrichtenagentur

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