CDU-Ver­tei­di­gungs­po­li­ti­ker gegen Schon­frist für Pistorius

Ber­lin (dts Nach­rich­ten­agen­tur) – Der stell­ver­tre­ten­de Vor­sit­zen­de des Ver­tei­di­gungs­aus­schus­ses im Bun­des­tag, Hen­ning Otte (CDU), will dem neu­en Ver­tei­di­gungs­mi­nis­ter Boris Pis­to­ri­us (SPD) nicht die übli­che Schon­frist von 100 Tagen gewäh­ren. Pis­to­ri­us sei kein Bun­des­tags­ab­ge­ord­ne­ter und müs­se des­halb „schnell ver­su­chen, Bin­dung zu Par­la­ment und Regie­rung zu bekom­men”, sag­te Otte dem „Redak­ti­ons­netz­werk Deutsch­land” (Don­ners­tags­aus­ga­be). „Er wird auch nicht die Schon­frist von 100 Tagen für sich in Anspruch neh­men kön­nen. Denn die maß­geb­li­chen Ent­schei­dun­gen über Kampf­pan­zer­lie­fe­run­gen an die Ukrai­ne und die Ver­wen­dung des Son­der­ver­mö­gens müs­sen jetzt schnell getrof­fen werden.” 

Die drin­gends­te Fra­ge lau­te jetzt: „Lie­fert Deutsch­land Kampf­pan­zer?”, so Otte. „Ich hof­fe, Pis­to­ri­us kann sich dabei gegen Scholz durch­set­zen und bleibt nicht wie Frau Lam­brecht Erfül­lungs­ge­hil­fe des Kanzlers.”

Foto: Boris Pis­to­ri­us, über dts Nachrichtenagentur

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