CSU will nach Sil­ves­ter-Kra­wal­len Zah­lun­gen für Ber­lin kürzen

Ber­lin (dts Nach­rich­ten­agen­tur) – Nach den Aus­schrei­tun­gen in der Sil­ves­ter­nacht in Ber­lin und Angrif­fen auf Poli­zis­ten und Feu­er­wehr­leu­te, for­dert die CSU eine Strei­chung von Finanz­mit­teln für das Bun­des­land. „Der Län­der­fi­nanz­aus­gleich setzt erheb­li­che Fehl­an­rei­ze und sorgt dafür, dass Inef­fi­zi­enz und Miss­wirt­schaft wie in Ber­lin finan­zi­ell belohnt wer­den”, sag­te CSU-Lan­des­grup­pen­chef Alex­an­der Dob­rindt der „Bild” (Don­ners­tags­aus­ga­be). „Wer nicht soli­de wirt­schaf­tet und bei Sicher­heit, Ver­wal­tung und Wahl­or­ga­ni­sa­ti­on immer wie­der durch Total­ver­sa­gen auf­fällt, soll­te zukünf­tig Abstri­che beim Län­der­fi­nanz­aus­gleich akzep­tie­ren müssen.” 

Der CDU-Bun­des­tags­ab­ge­ord­ne­te und Innen­po­li­ti­ker Ste­fan Heck will eben­falls eine Kür­zung der Gel­der an das Land Ber­lin. „Ber­lin wirft frem­des Geld für sozia­le Wohl­ta­ten aus dem Fens­ter”, so Heck. „Zeit­gleich wer­den staat­li­che Grund­auf­ga­ben grob ver­nach­läs­sigt. Das darf nicht sein.” Ber­lin erhielt durch den Län­der­fi­nanz­aus­gleich zuletzt 3,6 Mil­li­ar­den Euro.

Foto: Ber­lin am 31.12.2022, über dts Nachrichtenagentur

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