DAX freund­lich – Gas­preis auf tiefs­tem Stand seit über 13 Monaten

Frankfurt/Main (dts Nach­rich­ten­agen­tur) – Zum Wochen­start hat der DAX zuge­legt. Zu Xetra-Han­dels­schluss wur­de der Index mit 15.134 Punk­ten berech­net, 0,3 Pro­zent höher als am Frei­tag. Dabei fehl­ten die sonst übli­chen Impul­se aus Über­see, die US-Bör­sen sind wegen eines Fei­er­tags geschlossen. 

Offen­bar sind Anle­ger wie­der ein­mal ganz beson­ders opti­mis­tisch, dass die EZB nicht mehr so kräf­tig an der Zins­schrau­be dre­hen muss, denn der von den Zins­sor­gen der letz­ten Mona­te beson­ders gebeu­tel­te Immo­bi­li­en­kon­zern Von­o­via leg­te am Mon­tag mit einem Plus von fast vier Pro­zent bis kurz vor Han­dels­en­de am kräf­tigs­ten zu, gefolgt von Zalan­do und Fre­se­ni­us Medi­cal. Dabei dürf­te auch der Gas­preis eine Rol­le spie­len, der am Mon­tag bis zum Nach­mit­tag über 15 Pro­zent nach­ließ auf 54 Euro pro Mega­watt­stun­de, so wenig wie seit Anfang Dezem­ber 2021 nicht mehr. Das impli­ziert einen Ver­brau­cher­preis von nur noch rund 9 bis 12 Cent pro Kilo­watt­stun­de (kWh) inklu­si­ve Neben­kos­ten und Steu­ern, soll­te das Preis­ni­veau dau­er­haft so blei­ben. Damit wird den Ener­gie­kos­ten als wich­tigs­ter Infla­ti­ons­trei­ber der Schre­cken genom­men, die Gas­preis­brem­se könn­te in vie­len Fäl­len sogar über­flüs­sig werden.

Foto: Frank­fur­ter Bör­se, über dts Nachrichtenagentur

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