DAX legt zu – Brenn­tag vorn

Frankfurt/Main (dts Nach­rich­ten­agen­tur) – Am Diens­tag hat der DAX zuge­legt. Zum Xetra-Han­dels­schluss wur­de der Index mit 14.182 Punk­ten berech­net, ein Plus in Höhe von 0,8 Pro­zent im Ver­gleich zum Vor­ta­ges­schluss. Anle­ger konn­ten sich am Diens­tag über eine deut­lich abge­schwäch­te Infla­ti­ons­ra­te freuen. 

Das Sta­tis­ti­sche Bun­des­amt bezif­fer­te die­se für den Dezem­ber auf vor­aus­sicht­lich 8,6 Pro­zent. Im Novem­ber hat­te die Teue­rung noch bei 10,0 Pro­zent gele­gen. Ein Wer­muts­trop­fen könn­te aller­dings sein, dass der Rück­gang auch auf der soge­nann­ten „Dezem­ber-Sofor­hil­fe” beruht, und damit kaum abseh­bar ist, ob die Abschwä­chung von Dau­er ist. An der Spit­ze der Kurs­lis­te stan­den bis kurz vor Han­dels­schluss die Akti­en von Brenn­tag, nach­dem das Unter­neh­men der Über­nah­me eines US-Kon­kur­ren­ten eine Absa­ge erteilt hat. Die größ­ten Ver­lus­te ver­zeich­ne­ten dage­gen die Papie­re von RWE mit minus fünf Pro­zent vor dem Hin­ter­grund der Räu­mun­gen in Lüt­zer­ath. Unter­des­sen sank der Gas­preis deut­lich: Eine Mega­watt­stun­de (MWh) zur Lie­fe­rung im Febru­ar kos­te­te 72 Euro und damit sechs Pro­zent weni­ger als am Vor­tag. Das impli­ziert einen Ver­brau­cher­preis von min­des­tens rund 11 bis 14 Cent pro Kilo­watt­stun­de (kWh) inklu­si­ve Neben­kos­ten und Steu­ern, soll­te das Preis­ni­veau dau­er­haft so blei­ben. Der Ölpreis sank eben­falls deut­lich: Ein Fass der Nord­see-Sor­te Brent kos­te­te am Diens­tag­nach­mit­tag gegen 17 Uhr deut­scher Zeit 84,50 US-Dol­lar, das waren 141 Cent oder 1,6 Pro­zent weni­ger als am Schluss des vor­he­ri­gen Han­dels­tags. Die euro­päi­sche Gemein­schafts­wäh­rung ten­dier­te am Diens­tag­nach­mit­tag deut­lich schwä­cher. Ein Euro kos­te­te 1,0540 US-Dol­lar (-1,18 Pro­zent), ein Dol­lar war dem­entspre­chend für 0,9488 Euro zu haben.

Foto: Frank­fur­ter Bör­se, über dts Nachrichtenagentur

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