DAX legt zu – US-Zen­tral­bank­pro­to­koll und Ifo-Daten machen Hoffnung

Frankfurt/Main (dts Nach­rich­ten­agen­tur) – Am Don­ners­tag hat der DAX zuge­legt. Zum Xetra-Han­dels­schluss wur­de der Index mit 14.540 Punk­ten berech­net, ein Plus in Höhe von 0,8 Pro­zent im Ver­gleich zum Vor­ta­ges­schluss. Obwohl wegen Thanks­gi­ving am Don­ners­tag die US-Bör­sen geschlos­sen blei­ben, konn­ten sich Anle­ger den­noch über Impul­se aus den USA freuen. 

Am Vor­abend hat­te die US-Noten­bank Federal Reser­ve näm­lich ihr Sit­zungs­pro­to­koll, die soge­nann­ten „Minu­tes” ver­öf­fent­licht. Beob­ach­ter sehen in den dar­in ver­zeich­ne­ten Äuße­run­gen das Zustan­de­kom­men einer Mehr­heit für eine bal­di­ge Ver­lang­sa­mung der Zins­schrit­te. Gerech­net wird mit einer Leit­zins­er­hö­hung von 0,50 Punk­ten im Dezem­ber. Aber auch hier­zu­lan­de gibt es hoff­nungs­vol­le Signa­le: Das durch das Ifo-Insti­tut für Wirt­schafts­for­schung an der Lud­wig-Maxi­mi­li­ans-Uni­ver­si­tät Mün­chen ermit­tel­te Kon­junk­tur­ba­ro­me­ter stieg im Novem­ber von 84,5 auf 86,3 Punk­te, wie das Insti­tut am Vor­mit­tag mit­teil­te. Vie­le Exper­ten hat­ten einen gerin­ge­ren Anstieg erwar­tet. Der Gas­preis sank unter­des­sen. Eine Mega­watt­stun­de zur Lie­fe­rung im Dezem­ber kos­te­te kurz vor Han­dels­en­de 124 Euro und damit vier Pro­zent weni­ger als am Vor­tag. Das impli­ziert einen Ver­brau­cher­preis von min­des­tens rund 17 bis 20 Cent pro Kilo­watt­stun­de (kWh) inklu­si­ve Neben­kos­ten und Steu­ern, soll­te das Preis­ni­veau dau­er­haft so blei­ben. Der Ölpreis sank eben­falls: Ein Fass der Nord­see-Sor­te Brent kos­te­te am Don­ners­tag­nach­mit­tag gegen 17 Uhr deut­scher Zeit 84,62 US-Dol­lar, das waren 79 Cent oder 0,9 Pro­zent weni­ger als am Schluss des vor­he­ri­gen Han­dels­tags. Die euro­päi­sche Gemein­schafts­wäh­rung ten­dier­te am Don­ners­tag­nach­mit­tag etwas stär­ker. Ein Euro kos­te­te 1,0410 US-Dol­lar (+0,12 Pro­zent), ein Dol­lar war dem­entspre­chend für 0,9606 Euro zu haben.

Foto: Frank­fur­ter Bör­se, über dts Nachrichtenagentur

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