DAX star­tet schwach – Anle­ger hof­fen auf schlech­ten Arbeitsmarkt

Frankfurt/Main (dts Nach­rich­ten­agen­tur) – Der DAX ist am Frei­tag nach einem posi­ti­ven Start in den ers­ten Minu­ten schnell ins Minus gerutscht. Um 9:30 Uhr stan­den rund 14.425 Punk­te auf der Anzei­ge­ta­fel im Frank­fur­ter Bör­sen­saal und damit 0,1 Pro­zent weni­ger als bei Vor­ta­ges­schluss. Dabei hat­te der Nik­kei-Index zuletzt zuge­legt und mit einem Stand von 25.974 Punk­ten geschlos­sen (+0,6 Prozent). 

Dabei schau­en die Anle­ger am Frei­tag vor allem auf den bevor­ste­hen­den US-Arbeits­markt­be­richt: „Der gest­ri­ge Bericht der pri­va­ten ADP-Agen­tur hat bereits gezeigt, dass die Gefahr für die Bör­sen in einem uner­war­tet posi­ti­ven Arbeits­markt­be­richt liegt”, sag­te Tho­mas Alt­mann von QC Part­ners am Mor­gen. Ein uner­war­tet robus­ter Arbeits­markt könn­te die FED dazu ver­an­las­sen, die Zin­sen län­ger und ins­ge­samt stär­ker zu erhö­hen und sie anschlie­ßend län­ger auf erhöh­ten Niveau zu belas­sen. „Und das wie­der­um wäre Gift für den Akti­en- und Ren­ten­markt zugleich. Von daher wür­den die Bör­sen einen schwa­chen Bericht, der nicht auf eine unmit­tel­ba­re Rezes­si­on hin­deu­tet, sicher­lich vor­zie­hen”, sag­te Alt­mann. Die euro­päi­sche Gemein­schafts­wäh­rung ten­dier­te am Frei­tag­mor­gen etwas stär­ker: Ein Euro kos­te­te 1,0523 US-Dol­lar (+0,02 Pro­zent), ein Dol­lar war dem­entspre­chend für 0,9503 Euro zu haben.

Foto: Frank­fur­ter Bör­se, über dts Nachrichtenagentur

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