Ede­ka wirft Her­stel­lern über­höh­te Preis­for­de­run­gen vor

Ber­lin (dts Nach­rich­ten­agen­tur) – Im Streit um neue Ein­kaufs­prei­se wirft der Ede­ka-Vor­stands­vor­sit­zen­de Mar­kus Mosa den gro­ßen Lebens­mit­tel-Her­stel­lern über­höh­te Preis­for­de­run­gen vor. „Für 2023 lie­gen uns wie­der mas­si­ve Preis­for­de­run­gen der gro­ßen Mar­ken­kon­zer­ne auf dem Tisch”, sag­te Mosa der „Bild” (Sams­tag­aus­ga­be). „Und das zusätz­lich zu den Preis­er­hö­hun­gen, die bereits im ver­gan­ge­nen Jahr in Deutsch­land durch­ge­setzt wur­den. Dage­gen weh­ren wir uns.” 

Unter ande­rem habe der US-Kon­zern „Pep­si-Co” eine 30-pro­zen­ti­ge Preis­er­hö­hung ange­kün­digt. Die zusätz­li­chen Preis-For­de­run­gen von Lie­fe­ran­ten belau­fen sich für 2023 bereits auf 1,2 Mil­li­ar­den Euro. Auch Rewe sei davon betrof­fen, sag­te ein Ede­ka-Spre­cher. Bereits im ver­gan­ge­nen Jahr hat­ten Lie­fe­ran­ten 1,5 Mil­li­ar­den Euro mehr für ihre Waren­lie­fe­run­gen gefor­dert. „Die ursprüng­li­chen For­de­run­gen der Indus­trie waren sogar mehr als dop­pelt so hoch”, sag­te ein Ede­ka-Spre­cher. Man habe aber im Sin­ne der Ver­brau­cher hart ver­han­deln und so einen gro­ßen Teil der über­höh­ten For­de­run­gen abwen­den können.

Foto: Super­markt, über dts Nachrichtenagentur

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