EU erzielt Grund­satz­ei­ni­gung auf CO2-Grenzausgleich

Brüssel/Berlin (dts Nach­rich­ten­agen­tur) – Die EU hat sich grund­sätz­lich auf einen soge­nann­ten CO2-Grenz­aus­gleich geei­nigt. Der Beschluss erfolg­te im Tri­log zwi­schen Euro­päi­schem Rat, Euro­päi­schem Par­la­ment und Euro­päi­scher Kom­mis­si­on. Bun­des­wirt­schafts­mi­nis­ter Robert Habeck (Grü­ne) begrüß­te die Eini­gung am Diens­tag als „wich­ti­gen Schritt für den Klimaschutz”. 

Zugleich sei sie wich­tig für die Wett­be­werbs­fä­hig­keit der EU. „Mit dem CO2-Grenz­aus­gleich wird ambi­tio­nier­ter Kli­ma­schutz belohnt und das ist der Weg, den wir gehen müs­sen”, so Habeck. Der CO2-Grenz­aus­gleichs­me­cha­nis­mus CBAM zielt dar­auf ab, zu ver­hin­dern, dass für euro­päi­sche Unter­neh­men Wett­be­werbs­nach­tei­le durch Kli­ma­schutz­vor­ga­ben ent­ste­hen. CBAM ist Teil des Kli­ma­pa­kets „Fit for 55”, mit dem die EU ihren CO2-Aus­stoß bis 2030 um min­des­tens 55 Pro­zent ver­rin­gern will. Impor­teu­re, die bei­spiels­wei­se Eisen oder Stahl in die EU ein­füh­ren, sol­len künf­tig CO2-Zer­ti­fi­ka­te ent­spre­chend der Kli­ma­schäd­lich­keit ihrer Ein­fuh­ren kau­fen müssen.

Foto: Stahl­pro­duk­ti­on, über dts Nachrichtenagentur

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