EU-Par­la­ments­prä­si­den­tin drängt auf mehr Waf­fen für Ukraine

Brüs­sel (dts Nach­rich­ten­agen­tur) – EU-Par­la­ments­prä­si­den­tin Rober­ta Met­so­la hat zu einer stär­ke­ren Unter­stüt­zung der Ukrai­ne auf­ge­ru­fen. „Die­ser Krieg muss drin­gend been­det wer­den”, sag­te sie den Zei­tun­gen der Fun­ke-Medi­en­grup­pe (Mon­tags­aus­ga­ben). Die Ukrai­ne müs­se dabei gewinnen. 

„Das bedeu­tet mehr Waf­fen für die Ukrai­ne, mehr finan­zi­el­le und huma­ni­tä­re Hil­fe, mehr prak­ti­sche Soli­da­ri­tät und mehr Sank­tio­nen gegen Russ­land.” Met­so­la hob die Bedeu­tung von Waf­fen­lie­fe­run­gen her­vor. „Die Ukrai­ne braucht Waf­fen und Euro­pa kann hel­fen, die­se Waf­fen zu lie­fern”, sag­te sie. „Auf EU-Ebe­ne bin ich stolz auf die Unter­stüt­zung, die wir der Ukrai­ne seit Beginn die­ses unge­recht­fer­tig­ten Krie­ges anbie­ten. Wir kön­nen immer noch mehr tun, des­halb begrü­ße ich die Annah­me des neun­ten Sank­ti­ons­pa­kets gegen Russ­land.” Die Par­la­ments­prä­si­den­tin bekräf­tig­te, dass alle für Kriegs­ver­bre­chen ver­ant­wort­li­chen Rus­sen vor Gericht gestellt wer­den müss­ten. „Die Kriegs­ver­bre­chen an Ukrai­nern, für die es immer mehr Bewei­se gibt, und die fort­ge­setz­te Zer­stö­rung der zivi­len Infra­struk­tur stel­len eine gro­be Ver­let­zung des Völ­ker­rechts dar”, sag­te sie. Außer­dem müs­se ein Son­der­tri­bu­nal ein­ge­rich­tet wer­den für das Ver­bre­chen der Aggres­si­on, das gegen die Ukrai­ne began­gen wor­den sei.

Foto: Pan­zer-Trans­port auf der Auto­bahn, über dts Nachrichtenagentur

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