Ex-Bun­des­wehr-Gene­ral erwar­tet Leo­pard-Zusa­ge in Ramstein

Ber­lin (dts Nach­rich­ten­agen­tur) – Der ehe­ma­li­ge Bun­des­wehr-Gene­ral Hans-Lothar Dom­rö­se rech­net damit, dass die Bun­des­re­gie­rung bald Leo­pard-Kampf­pan­zer in die Ukrai­ne ver­schickt. „Ich erwar­te, dass die Bun­des­re­gie­rung beim Tref­fen der Ukrai­ne-Unter­stüt­zer am Frei­tag in Ram­stein die Zusa­ge für die Lie­fe­rung von Leo­pard-Kampf­pan­zern macht”, sag­te Dom­rö­se den Zei­tun­gen der Fun­ke-Medi­en­grup­pe (Mitt­woch­aus­ga­ben). „Ich gehe davon aus, dass sie den euro­päi­schen Part­nern nicht nur die Ver­schi­ckung der Kampf­pan­zer erlaubt, son­dern selbst noch ‘Leos‘ aus dem Bestand der Bun­des­wehr dazu­gibt – viel­leicht im nied­ri­gen zwei­stel­li­gen Bereich.” 

Auf die­se Wei­se könn­ten der Ukrai­ne ins­ge­samt rund 100 Leo­pard-Pan­zer aus Euro­pa gelie­fert wer­den. Mit Blick auf die Bereit­schaft in ver­schie­de­nen euro­päi­schen Län­dern, Leo­pard-Pan­zer an die Ukrai­ne zu lie­fern, sag­te der Ex-Gene­ral: „Die Bun­des­re­gie­rung kann es sich nicht leis­ten, kei­ne Leo­pard-Kampf­pan­zer in die Ukrai­ne zu lie­fern.” Polen, Finn­land und Spa­ni­en woll­ten dies tun, so Dom­rö­se. „Wür­de die Bun­des­re­gie­rung die Geneh­mi­gung hier­für ver­wei­gern, wäre dies gegen Europa.”

Foto: Flag­ge der Ukrai­ne, über dts Nachrichtenagentur

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