Fami­li­en­mi­nis­te­rin hat Ver­ständ­nis für Sor­gen der „Kimakle­ber”

Ber­lin (dts Nach­rich­ten­agen­tur) – Fami­li­en­mi­nis­te­rin Lisa Paus (Grü­ne) kann die Sor­gen der soge­nann­ten „Kli­makle­ber” in Tei­len nach­voll­zie­hen. „Ich habe gro­ßes Ver­ständ­nis für die Unge­duld, die vie­le jun­ge Men­schen haben”, sag­te sie der „Welt am Sonn­tag”. Auch sie sei nicht zufrie­den mit den Ergeb­nis­sen beim letz­ten Klimagipfel. 

In der Wahl der Mit­tel gel­te aber der Rechts­staat. „Wenn man sich dar­über hin­weg­setzt, dann hat man auch mit den Kon­se­quen­zen zu tun.” Aller­dings ärge­re es sie sehr, dass eini­ge den Pro­test jetzt nutz­ten, um das Kli­ma­schutz-The­ma „weg­zu­wi­schen und zu dis­kre­di­tie­ren”, so Paus. „Das ist schä­big.” Die Kli­ma­ak­ti­vis­ten der Grup­pie­rung „Letz­te Gene­ra­ti­on” zeig­ten zuletzt auch bei immer mehr öffent­li­chen Ereig­nis­sen ihren Pro­test: So wur­de am Tag des Mau­er­falls das Bran­den­bur­ger Tor besetzt, an Weih­nach­ten dort die Spit­ze eines Weih­nachts­bau­mes abge­schnit­ten, zuletzt stör­ten Akti­vis­ten vor lau­fen­den Kame­ras das Drei­kö­nigs­tref­fen der FDP. Aber nicht alle Aktio­nen gelin­gen: Ein Weih­nachts­got­tes­dienst wur­de anstatt der Live-Sen­dung vor­her auf­ge­zeich­net, was die Akti­vis­ten nicht recht­zei­tig mit­be­ka­men, und in der Ham­bur­ger Oper kleb­ten sie sich an einem Gelän­der fest, das mit einem Hand­griff mit­samt der Pro­test­ler ent­fernt wer­den konnten.

Foto: Kli­ma­pro­test, über dts Nachrichtenagentur

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