FDP kri­ti­siert BER-Stör­ak­ti­on der „Let­zen Generation”

Ber­lin (dts Nach­rich­ten­agen­tur) – Aus der FDP kommt schar­fe Kri­tik an der Stör­ak­ti­on der „Letz­ten Genera­ti­on” am Flug­ha­fen Ber­lin-Bran­den­burg. „Pro­test­ak­tio­nen die­ser Art sind voll­kom­men ille­gi­tim und kön­nen nicht län­ger ein­fach so hin­ge­nom­men wer­den”, sag­te FDP-Gene­ral­se­kre­tär Bijan Djir-Sarai dem Nach­rich­ten­por­tal T‑Online. „Hier muss die vol­le Här­te des Recht­staa­tes grei­fen. Im Übri­gen scheint es den Akti­vis­ten völ­lig egal zu sein, dass sie mit der­ar­ti­gen Aktio­nen dem Kli­ma­schutz einen Bären­dienst erwei­sen und das Ver­ständ­nis der Gesell­schaft voll­stän­dig verspielen.” 

Es gehe den Akti­vis­ten sei­ner Ansicht nach längst nicht mehr um die Sache son­dern nur noch um eine radi­ka­le Stö­rung der öffent­li­chen Ord­nung. „Das ist nicht zu akzep­tie­ren”, so Djir-Sarai. Der Ber­li­ner FDP-Chef Sebas­ti­an Cza­ja wähl­te noch schär­fe­re For­mu­lie­run­gen. „Heu­te haben die Kli­ma-Kri­mi­nel­len eine wei­te­re Eska­la­ti­ons­stu­fe gezün­det, indem sie in den lau­fen­den Betrieb des Flug­ha­fens BER ein­ge­grif­fen haben”, sag­te Cza­ja. Ein sol­ches Ver­hal­ten kön­ne leicht­sin­nig Men­schen­le­ben gefähr­den. „Die wat­te­wei­che Gang­art des Senats bei der Bekämp­fung sol­cher Aktio­nen, erreicht genau ihr offen­sicht­li­ches Ziel: nichts”, so Cza­ja. Die geschä­dig­ten Bür­ger blie­ben auf ihren Schä­den sit­zen. Die Innen­ver­wal­tung müs­se sofort eine zen­tra­le Platt­form zur Ver­fü­gung stel­len, damit Geschä­dig­te ihre Ansprü­che anmel­den könn­ten. „Außer­dem muss der Senat alle recht­li­chen Mög­lich­kei­ten aus­schöp­fen, die Kli­ma-Kri­mi­nel­len an ihren Straf­ta­ten zu hin­dern”, sag­te der FDP-Politiker.

Foto: FDP-Zen­tra­le nach der Farb­at­ta­cke durch ´Letz­te Genera­ti­on´, über dts Nachrichtenagentur

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