Fest­be­trä­ge für meh­re­re Kin­der-Arz­nei­mit­tel wer­den ausgesetzt

Ber­lin (dts Nach­rich­ten­agen­tur) – Um die ange­spann­te Lage bei Kin­der-Medi­ka­men­ten zu ent­schär­fen, wer­den die Fest­be­trä­ge für meh­re­re Arz­nei­mit­tel aus­ge­setzt. Das teil­te der Spit­zen­ver­band der gesetz­li­chen Kran­ken­kas­sen am Diens­tag mit. Es han­delt sich dem­nach um bestimm­te Fer­tig­arz­nei­mit­tel mit den Wirk­stof­fen Ibu­profen und Par­acet­amol sowie um Anti­bio­ti­ka, die als Zäpf­chen oder in flüs­si­ger Anwen­dungs­form vorliegen. 

Die Aus­set­zung soll ab dem 1. Febru­ar für drei Mona­te gel­ten. Ins­ge­samt betrifft die Maß­nah­me 180 Fer­tig­arz­nei­mit­tel aus zehn Fest­be­trags­grup­pen. Ziel sei es, zusätz­li­che Kos­ten zu ver­mei­den, so der GKV-Spit­zen­ver­band. Die Phar­ma­in­dus­trie sol­le durch die Aus­set­zung Zeit bekom­men, die bestehen­den Pro­duk­ti­ons- und Lie­fer­pro­ble­me in den Griff zu bekom­men. Ein „Frei­fahrt­schein für Gewinn­ma­xi­mie­rung” sei das aber nicht, füg­te der Ver­band hin­zu. „Wir wer­den hier genau hin­schau­en, wie die Aus­set­zung der Fest­be­trä­ge wirkt.” Bei dem Fest­be­trag eines Arz­nei­mit­tels han­delt es sich um den maxi­ma­len Betrag, den die gesetz­li­chen Kas­sen für das Mit­tel bezahlen.

Foto: Apo­the­ke, über dts Nachrichtenagentur

Anmer­kun­gen zum Bei­trag? Hin­weis an die Redak­ti­on sen­den.