Frank­furts abge­wähl­ter Ober­bür­ger­meis­ter zu Geld­stra­fe verurteilt

Frankfurt/Main (dts Nach­rich­ten­agen­tur) – Frank­furts Ex-Ober­bür­ger­meis­ter Peter Feld­mann (SPD) ist am Frei­tag wegen Vor­teils­an­nah­me zu einer Geld­stra­fe von 120 Tages­sät­zen zu je 175 Euro ver­ur­teilt wor­den. Das Land­ge­richt Frank­furt kam damit dem Antrag der Staats­an­walt­schaft nur teil­wei­se ent­ge­gen, die 180 Tages­sät­ze gefor­dert hat­te. Feld­mann wur­de vor­ge­wor­fen, sei­ne frü­he­re Freun­din und inzwi­schen getrennt von ihm leben­de Ehe­frau in eine Lei­tungs­po­si­ti­on mit über­ta­rif­li­chem Gehalt und Dienst­wa­gen bei einem Kin­der­gar­ten der Arbei­ter­wohl­fahrt (AWO) gebracht zu haben, für die sie nicht qua­li­fi­ziert gewe­sen sei. 

Außer­dem soll er der AWO „still­schwei­gend” gewis­se Vor­tei­le zuge­sagt haben, im Gegen­zug soll eine dama­li­ge Ver­ant­wort­li­che der AWO im Wahl­kampf um das Ober­bür­ger­meis­ter­amt 2018 Spen­den für sei­ne Kam­pa­gne ein­ge­wor­ben haben. Feld­mann hat­te die Vor­wür­fe bestrit­ten. Anfang Novem­ber war er per Bür­ger­ent­scheid als Ober­bür­ger­meis­ter abge­wählt worden.

Foto: Peter Feld­mann, über dts Nachrichtenagentur

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