Geheim­dienst: Russ­land lässt Ein­hei­ten in Weiß­russ­land trainieren

Lon­don (dts Nach­rich­ten­agen­tur) – Russ­land lässt nach Anga­ben des bri­ti­schen Mili­tär­ge­heim­diens­tes Ein­hei­ten in Weiß­russ­land trai­nie­ren. Die Aus­bil­dung einer Divi­si­on, die seit Herbst 2022 in Weiß­russ­land war, sei wahr­schein­lich gera­de abge­schlos­sen wor­den, heißt es im täg­li­chen Lage­be­richt aus Lon­don am Don­ners­tag­mor­gen. Der Groß­teil die­ser Divi­si­on wur­de dem­nach nach Russ­land zurück­ver­setzt, bevor er „mit ziem­li­cher Sicher­heit wie­der für Ope­ra­tio­nen in der Ukrai­ne ein­ge­setzt wird”, wie es wei­ter hieß. 

Die Divi­si­on gehö­re zur ers­ten Gar­de-Pan­zer­ar­mee, die in den Anfangs­pha­sen des Kon­flikts gro­ße Ver­lus­te erlit­ten habe. Sie bestehe jetzt haupt­säch­lich aus mobi­li­sier­tem Per­so­nal, das älte­re Gerä­te bedie­ne, und sei­ne Kampf­kraft wer­de trotz mehr­wö­chi­ger Aus­bil­dung wahr­schein­lich begrenzt sein, so die Bri­ten. „Es besteht eine rea­lis­ti­sche Mög­lich­keit, dass ande­re rus­si­sche Ein­hei­ten für eine ähn­li­che Aus­bil­dung nach Weiß­russ­land ver­setzt wer­den und dass Russ­land die­ses Modell fort­füh­ren wird, um Ein­hei­ten zu rege­ne­rie­ren und vor­zu­be­rei­ten, um sei­ne Streit­kräf­te in der Ukrai­ne auf­recht­zu­er­hal­ten”, so der Geheim­dienst. Unter­des­sen wur­de nach meh­re­ren Luft­alar­men vom Vor­tag am Don­ners­tag­mor­gen wie­der ein Droh­nen­an­griff auf Kiew gemel­det. Für den Tag wer­den von Mili­tär­ex­per­ten neue Angrif­fe mit Rake­ten auf die Ukrai­ne befürchtet.

Foto: Weiß­russ­land, über dts Nachrichtenagentur

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