Gif­fey will bun­des­wei­te Debat­te zu Über­grif­fen in Silvesternacht

Ber­lin (dts Nach­rich­ten­agen­tur) – Ber­lins Regie­ren­de Bür­ger­meis­te­rin Fran­zis­ka Gif­fey (SPD) plä­diert für eine bun­des­wei­te Debat­te zu den Aus­schrei­tun­gen in der Sil­ves­ter­nacht. „Wir müs­sen Kon­se­quen­zen zie­hen und brau­chen eine bun­des­wei­te Debat­te um Fra­gen, wie mit Böl­lern umzu­ge­hen ist, wie auch mit Ein­schrän­kun­gen umzu­ge­hen ist”, sag­te sie den Sen­dern RTL und ntv. „Das kön­nen wir hier in Ber­lin nicht allei­ne entscheiden.” 

Bei der nächs­ten Innen­mi­nis­ter­kon­fe­renz, bei der Ber­lin in die­sem Jahr den Vor­sitz hält, sol­len mög­li­che Kon­se­quen­zen bespro­chen wer­den. Gleich­zei­tig kün­dig­te die SPD-Poli­ti­ke­rin an, mit der Ber­li­ner Poli­zei und der Staats­an­walt­schaft über beschleu­nig­te Straf­ver­fah­ren spre­chen zu wol­len. „Wenn das Ver­fah­ren zu lan­ge dau­ert, dann ste­hen Tat und Stra­fe nicht mehr so im engen Zusam­men­hang. Es ist wich­tig, dass wir über beschleu­nig­te Straf­ver­fah­ren, gera­de bei Erst­tä­tern, spre­chen”, so Giffey.

Foto: Ber­lin am 31.12.2022, über dts Nachrichtenagentur

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